Photovoltaik für Unternehmen wird montiert

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Unabhängig und nachhaltig

Photovoltaik für Unternehmen

Dortmunder Experten

Sie ist lukrativ, langlebig und grün: Photovoltaik für Unternehmen wird immer interessanter. Denn durch moderne Solaranlagen machen sich Betriebe unabhängig vom Energieversorger und tun gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes. Heiko Gehlen von B&W Energy aus Heiden gibt Tipps für den Umstieg.

In den letzten zwei Jahrzehnten ist der Strompreis stark gestiegen. Lag er im Jahr 2000 im Durchschnitt noch bei 13,94 Cent pro Kilowattstunde, waren es zwanzig Jahre später mit 31,81 Cent pro Kilowattstunde mehr als doppelt so viel. Das entspricht einer Steigerung von rund 128 Prozent – und ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht.

Nicht nur private Verbraucher trifft diese Entwicklung hart. Auch Unternehmer in Deutschland haben mit den Energiekosten zu kämpfen. Allein in Büros und der Verwaltung liegt der Stromverbrauch bei rund 40 bis 70 Kilowattstunden je Quadratmeter pro Jahr, in der Produktion noch einmal wesentlich höher. Photovoltaik für Firmen kann die Kostenexplosion verhindern.

Photovoltaik für Unternehmen: So viel können Firmen sparen

„Ein Industrieunternehmen kann über 50 Prozent seiner Stromkosten einsparen, wenn es auf den Einsatz von Photovoltaiklösungen setzt“, sagt Heiko Gehlen, Vertrieb Industrie und Großprojekte bei B&W Energy in Heiden.  Mit über 8500 installierten Photovoltaikanlagen gehört das Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen zu den renommiertesten Anbietern erneuerbarer Energiesysteme in Deutschland.

Doch wie kommt es zu dieser Ersparnis? Betriebe, die ihren eigenen Strom produzieren, machen sich unabhängig vom Energieversorger und dessen Preisen. Auch wenn Photovoltaikanlagen oft nur eine Eigenverbrauchsquote von 40-50% des produzierten Stroms haben, sind 80 Prozent Autarkie möglich – und das bei einem Strompreis von unter 9 Cent pro Kilowattstunde.

Solaranlage auf dem Dach oder freiem Feld

Firmen, die auf Photovoltaik umsteigen möchten, haben die Wahl zwischen Aufdachanlagen und Freiflächenanlagen. Bei Ersteren werden die Solarpanels auf dem Dach angebracht. Von dort aus versorgen sie Maschinen oder andere industriell genutzte Geräte mit Strom. Aufdachanlagen produzieren häufig so viel Strom, dass eine Weitergabe in das allgemeine Netz möglich ist.

Variante zwei, die Freiflächenanlagen, haben keine Anbindung an eine Firma und dienen einzig der Energiegewinnung. Sie werden meist von gewerblichen Investoren betrieben und der erzeugte Strom direkt ins allgemeine Versorgungsnetz eingespeist.

„Für viele Unternehmen steht die Eigenversorgung mit Strom im Fokus. Dabei ist es möglich, sowohl eine Aufdachanlage, als auch eine Freiflächenanlage in unmittelbarer Nähe des Betriebes zu errichten. Beide Installationen können den Eigenbedarf des Unternehmens sichern und den überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Die aus der Vermarktung des Stroms entstehenden Erlöse bieten einen attraktiven Mehrwert. Große Freiflächenanlagen in Volleinspeisung hingegen dienen Investoren als sichere Geldanlage und erzeugen langfristig große Renditen.“ erklärt Heiko Gehlen von B&W Energy.

Photovoltaik für Unternehmen: Kosten und Montage

Wenn sich Privatpersonen für die Anschaffung einer Solaranlage mit Stromspeicher für ein Einfamilienhaus entscheiden, liegen die Kosten dafür im Regelfall bei etwa 16.000 Euro. Wie hoch sind die Kosten aber für Unternehmen? „Natürlich kommt es im Industriebereich auf die Größe der Photovoltaikanlage an. Auch der elektrische Anschluss muss genau geprüft werden. Grundsätzlich lassen sich hier Installationen für unter 850 Euro/kWp errichten.“ erörtert Gehlen. Wichtig: Für den Kauf und die Installation von Photovoltaikanlagen können Fördermittel vom Bund beantragt werden.

Bei B&W Energy in Heiden werden Gewerbetreibende, die sich für Photovoltaik interessieren immer individuell beraten. Ist die bestmögliche Lösung gefunden, steht der Montage nichts mehr im Wege. Dazu Heiko Gehlen: „Die Montage wird detailliert geplant, sodass der laufende Betrieb des Unternehmens nicht gestört wird und eine effiziente Abwicklung gewährleistet ist. Dabei legt unser Fachpersonal Wert auf Genauigkeit und Qualität, sodass wir einen langfristigen Betrieb der Anlage ermöglichen. Nachdem die Montage der Module stattgefunden hat, wird die elektrische Verbindung über die Wechselrichter zum Netzverknüpfungspunkt des Unternehmens hergestellt. In der Regel kann die Anlage dann sehr zeitnah in Betrieb genommen werden. Über das eigene Überwachungsportal kann jeder Unternehmer dann live einsehen, wie viel Leistung die Anlage produziert.“

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